Montag, 4. April 2016

Travel to Japan Part 1: Nagoya



Hallo meine Lieben :)

Ja, es ist SEEEEEHR lange her, dass ich was geposted habe. Ich hatte ehrlich gesagt wenig Zeit und Lust zu bloggen, was irgendwie sehr schade ist, doch quälen möchte ich mich auch nicht. In letzter Zeit gab es auch nicht wirklich viele Kosmetik-Hauls und dergleichen, da ich ein wenig sparen musste für meinen großen Traum: Eine Reise nach Japan.

Am 17. März 2016 trafen wir uns zwischen 8 und 9 (hatten alle etwas Verspätung) in Berlin am Flughafen Tegel. Insgesamt waren wir vier Personen: Meine liebe Freundin Maliya, ihr Vater und ihre Stiefmutter (die zufällig Japanerin ist ;) ) und meine Wenigkeit. Maliya und ich kennen uns mittlerweile seit ca. 13 Jahren. Wir haben damals die Schulbank zusammen gedrückt und waren schon damals ein riesen Japan-Fan. "Irgendwann fliegen wir mal nach Japan", hieß es damals. Das es dann dieses Jahr endlich soweit war, konnte keiner ahnen.

Ich muss noch erwähnen, dass mein Zwillingsbruder momentan in Osaka Informatik studiert und ich ihn unheimlich gerne besuchen wollte. Ich stellte mit damals vor wie es wäre, zur Kirschblütenzeit nach Japan zu fliegen. Maliya, die gerade ihr Abi nachholt, hatte genau in diesem Moment Ferien, in dem ich nach Japan fliegen wollte. Also hat alles super gepasst. Das die Kirschblüten erst zum Ende unserer Reise raus kamen, ist leider eine andere Geschichte. :D

Wir flogen mit der Airline "Finnair" und hatten einen Stop in Helsinki. Leider ganze 4 Stunden lang. Die Zeit ging wirklich sehr langsam rum und man weiß nicht wirklich, was man mit seiner Zeit machen soll. Die Duty-Free Shops, die irgendwie gar nicht so "Duty-Free" sind (im Endeffekt immer noch teuer) hat man innerhalb von einer Stunde durch, wenn man sich etwas Zeit lässt.

Gegen 17 Uhr (Ortszeit, Finnland ist eine Stunde weiter als wir..) ging es dann endlich Richtung Japan. Unser erstes Ziel war Nagoya. Nagoya liegt ca. 2 Stunden von Tokyo entfernt. Wir haben uns für Nagoya als erste Anlaufstelle entschieden, da der Flug dort hin etwas günstiger war, als direkt nach Tokyo. Der Flug war an sich okay. Das Essen war gut bis auf das Frühstück, das war so lala. Schlafen konnte ich leider kaum, da es doch einfach zu laut und zu ungemütlich war.

Einglück gab es Filme und Serien die man sich anschauen konnte. Außerdem gab es eine kleine Auswahl an Spielen, die allerdings auch nicht so der Brüller war (das "Beste" Game war bejeweled, dass sagt glaube ich alles.... :)),.

Zirka 9 Stunden später kamen wir in Nagoya an. Die Sonne schien und es war recht warm und schwül. Die Luftfeuchtigkeit ist in Japan wohl etwas höher als in Deutschland, dass war doch recht ungewohnt und leicht "tropisch". :)

Wir fuhren mit dem Zug nach Nagoya. Dort angekommen gaben wir unser Gepäck ab. Leider konnten wir jedoch noch nicht einchecken. Um einen Jetleg zu vermeiden, gingen wir ins nahe gelegene Einkaufszentrum bzw. Bahnhof.





Wir hatten natürlich alle etwas hunger, und so kam es, dass wir richtig lecker Ramen essen waren! Akiko, die Stiefmutter von Maliya, kennt sich zum Glück ein wenig in Nagoya aus(ihre Eltern wohnen dort) und kannte einige gute Restaurants. Es war wirklich SEHR gut. Was ich wirklich sehr gut an Japan ist: Man bekommt einen Tee und/oder ein Glas Wasser kostenlos zum Essen dazu. Eine Teesorte hat mir allerdings überhaupt nicht geschmeckt. Sie schmeckte sehr geräuchert, was überhaupt nicht mein Fall war. Leider fällt mir der Name von der Teesorte nicht ein (Falls es einer von euch wissen sollte, dann sagt mir bitte bescheid...:D).

Zum Ramen gab es (wie auf dem Bild unschwer zu erkennen) eine Schüssel Reis. Gekostet hat das Essen ca. 650 Yen (umgerechnet so 5,80 € würde ich schätzen).




Weiter ging es in ein Shopping-Center. Das die Japaner alle so schlank sind, wundert mich doch stark. Schaut euch mal diese Leckereien an:












Ist das nicht der Wahnsinn? Jeder von euch, der z.B. Sailor-Moon kennt weiß, dass die liebe Bunny Tsukino ein Vielfraß ist und öfters in Tokyo an den Scheiben der Geschäfte klebt und ihr die Sabber aus den Mund läuft, wenn sie solche Leckereien sieht. Jetzt weiß ich auch warum. Es ist wie der Himmel auf Erden :). In Japan gibt es wirklich SEHR VIEL Essen.




Weiter ging es in eine Drogerie. Ich war sehr gespannt auf die Kosmetik in Japan und habe mir schon vor der Reise einige Marken raus gesucht. Leider wurde ich etwas enttäuscht...die Farben sind teils doch recht langweilig und die Verpackung wirkt oft sehr billig. Mir ist aufgefallen, dass die Verpackungen auch kleiner sind als bei uns, z.B. bei einem Blush.






Kosmetik kam also gar nicht soooooo viel mit, wie anfangs vermutet. Firmen wie Maybelline waren auch vertreten. Was mir aufgefallen ist: Es gibt sehr viele Sorten von Eyeliner. Außerdem haben Handcremes immer die schönsten Verpackungen in Japan. So viel Handcreme kann man im Leben gar nicht verbrauchen, daher kam auch keine mit.


Später fuhren wir dann ein paar U-Bahn-Stationen weiter in ein anderes Shoppingcenter. Die U-Bahnen in Japan sind doch etwas anders als hier. Man hat z.B. einen Durchgang zu den einzelnen Wagons. Es gibt ständig irgendwo Musik, sei es im U-Bahnhof oder in der U-Bahn (Dazu aber später mehr, wenn ich euch von Tokyo berichte...). Die Bahnen sind an sich auch größer als unsere in Berlin.





Das Telefonieren in den Bahnen ist übrigens strengstens verboten. Finde ich persönlich wirklich SEHR angenehm. Überall klebt bunte Werbung mit süßen und verrückten Zeichnungen. Man wird teils echt erschlagen von Werbung :)

Zwischendurch gab es etwas Süßes:




Leider kenne ich den japanischen Ausdruck für diese Speise nicht mehr, aber es war wirklich sehr lecker :)





Sehr oft sah man das Milky-Mädchen, was ich persönlich echt gruselig finde. Man müsste ihr nur eine Axt in die Hand drücken...









Auf dem Weg zu einen bestimmten Laden kamen wir an ein Yukata/Kimono-Shop vorbei. Die Werbung mit der Frau musste ich fotografieren. Finde sie extrem hübsch :)


Im Laden angekommen wurde man erschlagen mit sehr viel süßen Dingen, kitschigen Dingen, praktischen Dingen und absolut unnötigen Dingen. :D





In Japan kann man Klorollen kaufen, die nochmal eine hübsche Verpackung haben. Eigentlich recht schön, wenn auch absolut unnötig.


(Seht ihr sie? Auf dem Bild, ganz rechts? Irgendwann konnte ich sie nicht mehr sehen.)




Zu fast JEDER Werbung gab es irgendwas niedliches, auch wenn mich diese Figur (Bär?) an einen Menschen aus früheren Zeiten erinnert.. :)


Das war also Tag 1. Nach und nach werde ich über die darauf folgenden Tage schreiben. Leider dauert es immer ein wenig, da viele Bilder bearbeitet werden müssen (skalieren, zurecht schneiden etc...) und es unter der Woche doch zeitlich recht knappt ist. :)



1 Kommentar:

  1. Oh woooooow, beim Essen hätte ich mich sowas von nicht zurück halten können :D Ich steh total auf niedliches und hübsches Essen und hätte da wohl mein komplettes Geld liegen gelassen :D

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